Wir stellen uns vor ...

Die politische Gemeinde besteht aus den Dörfern Bassersdorf und Baltenswil. Wir erleben unsere Gemeinde als eine attraktive Wohngemeinde, umgeben von einem grünen Landschaftsgürtel, in welchem unsere Landwirte ihrem Broterwerb nachgehen. Dieser Landschaftsgürtel ist ein wunderschönes Naherholungsgebiet. Dank unseren Gewerbetreibenden verfügt Bassersdorf über gute Einkaufsmöglichkeiten. Ebenso geprägt wird unsere Gemeinde durch zahlreiche Vereine, welche nicht nur unseren Kindern und Jugendlichen Prävention und Heimat bieten, sondern auch den Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen. Bekannt ist Bassersdorf auch durch seine Fasnacht - die am Sonntag beim traditionellen Umzug zehntausende von Besuchern aus nah und fern anzieht. Und die echten Insider zieht es am Sächsilüüte Mäntig natürlich Basi. Unser Secheseläuten ist nicht grösser als das Stadtzürcherische aber und ein Vielfaches lustiger.

Wir als SVP fördern die aktive und direkte Teilnahme der Bevölkerung an der Gemeindepolitik. Mit einer guten Vertretung in den verschiedenen Bassersdorfer Behörden stellen wir zudem sicher, dass das SVP-Gedankengut auch in unsere Gemeinde einfliesst


Die SVP Bassersdorf wurde 1917 gegründet. In den 100 Jahren stellte die Partei während fast 50 Jahren den Gemeindepräsidenten!

Bassersdorf hatte 2015 bei den Kantonalratswahlen einen SVP-Stimmenanteil von 33,2%, bei den Nationalratswahlen im Herbst 2015 sogar 37,1 %. Damit ist die SVP in Bassersdorf nach Wähleranteilen bei den kantonalen und eidgenössischen Wahlen die mit Abstand grösste Partei. 

Die SVP Bassersdorf tritt als aktive, offene und eigenständige politische Kraft auf und setzt sich auf lokaler Ebene für die Freiheit und die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger sowie den Erhalt ihrer Mitbestimmungsrechte ein.

Die Geschichte der SVP Basserdorf

28. März 1917

Gründungsversammlung der Bauernpartei Bassersdorf im Löwen Bassersdorf, erster Präsident wird Bezirksrichter Heinrich Brunner-Isler („Vorsinger“), Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 2.- CHF.
Der kämpferische NR Fritz Bopp (Bülach) hatte schon 1907 eine „Demokratische Bauernpartei des Bezirks Bülach“ ins Leben gerufen. Vorher waren die Zürcher Bauern beim Freisinn oder in der Demokratischen Partei aktiv.
Es tobt der 1. Weltkrieg in Europa: wehrfähige Männer standen schon fast 3 Jahre an der Grenze – Kriegswirtschaft – Generalstreik am 12. November 1918
„Dem rücksichtslosen Treiben der sozialistischen Arbeiterschaft mit ihren unbegrenzten und bodenlosen Forderungen an die gesamte Gesellschaftsordnung kann auch der ans Stillleben gewöhnte Bauer nicht mehr ruhigen Blutes sein. Er wird sich aufraffen, sich organisieren und mit Würde sich zu rechtfertigen suchen.“
Die Sennhüttengesellschaft beschloss, wegen dem Streik 2-3 Tage keine Milch mehr zu verkaufen…
GR Albert Brunner und Heinrich Dübendorfer

1919

Wegen der Belegung aller grösseren Lokale konnte 1918 keine Generalversammlung abgehalten werden.
Neuer Parteipräsident wird Albert Brunner.
Neues Arbeitsgesetz (48-Stunden-Woche / wird von der Partei einstimmig verworfen!) – sozialer Wohnungsbau – Steuergesetz für Bauern. Besoldungen: Präsident und Kassier je 5.-, Aktuar 10.-

1920

Diskussionen über Frauenstimmrecht - Maul- und Klauenseuche - Mäuseplage! 6.- Jahresbeitrag, 70 Mitglieder. GR Hermann Lienhart-Benz

1922

Gemeindebehörden möchten Schritte unternehmen, 

um der herrschenden Vergnügungssucht etwas entgegenzusteuern, sei es gegen die Aufstellung von Carussells oder auch sonstige unnötige und geldverschlingende Anlässe zu verbieten.“


Neuer Parteipräsident wird Eduard Ruff. Gemeindepräsident wird P Tierarzt E. Meyer , GR Eduard Ruff und Hermann Lienhart-Benz
Ausschluss von Jean Lamprecht wegen seinem Verhalten bei der Notarwahl

1923

Reduktion auf 5.- Jahresbeitrag, Besoldung Aktuar 25.-

1926

Neuer Parteipräsident wird Tierarzt E. Meyer.

1927

Nur 10 Männer an der GV: Soll Baltenswil eingemeindet werden?

1928

Krise in der Landwirtschaft: technische Förderung vorantreiben?
„…Anrempelungen im Vorstand…“
„Die grössere Schuld trifft die Mitglieder, da für die Öffentlichkeit sehr wenig Interesse vorhanden ist.“

1931

Baltenswil wird von Bassersdorf eingemeindet und gehört nicht mehr zu Nürensdorf.
GV-Referat von Tierarzt Meyer: Seuchenhaftes Verwerfen der Kühe

1933

Etliche Mitglieder wollen den Jahresbeitrag von 5.- kürzen, „da ja doch nichts geleistet werde.“

1934

Jean Weiss wird neuer Parteipräsident. Er ruft zur Zusammenarbeit auf. Die „stark verfahrene Partei soll wieder zusammengebracht werden.“

1935 - 1941

Nur wenige Versammlungen mit geringer Beteiligung, 35 Mitglieder

1942

Neuer Parteipräsident wird Fritz Russenberger. GR Albert Weiss-Schwarz, Ernst Bünzli und Ulrich Wettstein

1946

Legat von altGR Albert Brunner von 300.-
1. Heimatabend im Freihof: Pfarrer Studer referiert über „Starke Familie, starkes Volk“.

1947

Einführung einer B-Mitgliedschaft (Vater und Sohn, Sohn zahlt nur 1.-). Jahresbeitrag 7.- Abstimmung über die AHV

1949

Alfred Weidmann sen. wird neuer Parteipräsident.

1950

Am Heimatabend im Freihof sollen die Burschen vom Knabenerziehungsheim Baltenswil ein Theaterstück aufführen. Das Programm wurde allerdings wieder geändert…
GR Lambert van Binsbergen (parteilos) und Jean Wettstein. 37 Mitglieder

1952

Namenserweiterung zur BGB (Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei), damit vermehrt Kandidaten für die Gemeindebehörden gefunden werden. Genehmigung der Statuten. Jahresbeitrag 8.-
42 Mitglieder, nur noch „der kleinere Teil sind Landwirte“
Auf Heimatabende muss aus finanziellen Gründen verzichtet werden. Bau der Kläranlage, Abschaffung der Heuferien, Pläne für neues Schulhaus

1953

Keine Zeit für die GV, da Präsident Alfred Weidmann sen. „fast Tag und Nacht sich mit seiner modernisierten Holzwollefabrik beschäftigen musste…“
Zuerst solle die Gemeindesaalfrage gelöst werden, erst dann komme das Schulhaus…

1954

Die Versammlung unterstützt einen katholischen Kandidaten nicht für die wichtige RPK.

1955

57 Mitglieder, Alfred Weidmann jun. wird als GR-Kandidat gewählt, 

„um Mitternacht wird der offerierte Zabig gegessen, um nachher noch, frisch gestärkt ein paar Stündchen der Geselligkeit zu widmen.“

1956

Hans Brunner-Bänninger („auf der Hub“) wird Parteipräsident.

1957

Appell des Präsidenten „zum Zusammenhalten der Parteifreunde.“

1958

GR Jakob Altorfer-Müller, Ernst Dechler und Alfred Weidmann-Studer. Kritik an den Verhältnissen in und um die Gemeinderatskanzlei. Landkauf fürs Schwimmbad für 27.-/m2, unsere Mitglieder sind skeptisch
Erste Diskussion über Umfahrungsstrasse…

1959

Alfred Weidmann sen. nominiert eigenmächtig seinen Sohn Alfred Weidmann jun. für den Bezirksvorstand…

1962

Disput mit der Bürgerlichen Partei (heute FDP) wegen dem Amt des Gemeindepräsidenten: unser Alfred Weidmann-Studer soll verhindert werden.
10.- Jahresbeitrag
Alfred Weidmann-Studer wird Parteipräsident. Erstmals werden Protokolle mit der Schreibmaschine geschrieben.

1963

22 neue Mitglieder: insgesamt 71 Mitglieder! Gut besuchte Waldbegehung mit dem Forstmeister

1964

GR Hans Brunner-Bänninger

1965

Rege Diskussion über die Verlegung der Bahnlinie nach Süden

1966

GR Alfred Weidmann-Studer wird eindeutig zum Gemeindepräsidenten gewählt!
GR Max Kugler, Werner Gisel wird RPK-Präsident. Albert Dübendorfer-Egli wird Interimsparteipräsident.
Neue Bau- und Zonenordnung mit Industriegebiet gegen Kloten

1967

Nur noch 60 Mitglieder, 15.- Jahresbeitrag

1968

Werner Brunner wird Parteipräsident.

1969

20.- Jahresbeitrag, Votum von Hans Arnold, dass die BGB auch die Frauen begrüssen sollte.

1971

Hans Arnold wird Parteipräsident. 30.- Jahresbeitrag. GR Dr. Hans Urech

1972

Eidgenössisch wird die BGB wird zur SVP, die BP zur FDP und die CSP zur CVP.
Eine 15 %ige Steuererhöhung wegen den künftigen Aufgaben wird abgelehnt!

1973

Nach Annahme des Frauenstimmrechtes treten 12 Frauen in die BGB ein!
Rücktritt des Parteipräsidenten weil Werner Gisel in der GR-Ersatzwahl gegen den SP-Kandidaten verloren hat: rotes Flugblatt kurz vor der Wahl...
Dr. Hans Urech wird Parteipräsident.

1974

Die Namensänderung der BGB Bassersdorf zur SVP gelingt nicht…
„… unter SVP ist nichts Rechtes vorstellbar…“
Gentlemen-Agreement der Parteien für die Gemeindewahlen klappt.

1975

11 Anwesende an der GV, Jahresbeitrag 38.-

1977

GP Alfred Weidmann möchte nochmals vier Jahre weitermachen, um den SP-GR Frieder Schneider zu verhindern.
Charles Kugler wird Parteipräsident.

1978

Herausforderer F. Schneider (SP) verliert gegen GP Alfred Weidmann.
Werner Gisel gewinnt GR-Ersatzwahl für den verstorbenen Dr. Hans Urech.
Heinrich Siber wird RPK-Präsident.

1979

Heinrich Siber wird Parteipräsident, 50.- Jahresbeitrag

1981

Frühschoppen im Löwen mit NR Christoph Blocher zu den Jugendkrawallen
Statutenrevision und Umbenennung in SVP Bassersdorf (zehn Jahre später…)
Bruttokredit von 10.9 Mio. für Alters- und Leichtpflegeheim Breiti

1982

Es ist eine Steuersenkung von 145 auf 142 % vorgesehen…
Die Umfahrung Bassersdorf (HLS Kloten – Brüttisellen) fehlt immer noch, obwohl unser Dorf mit 15‘000 Fahrzeugen im Tag durchfahren wird!
GP Weidmann und GR Gisel werden wiedergewählt.

1983

Ignaz Beeli wird Gemeindeammann und Betreibungsbeamter. Frühjahrsausflug zur Zweifel Pommes Chips

1984

Ruedi Ackeret wird Ersatzrichter am Bundesgericht.

1985

Initiative Walter Kappeler für einen Gemeindesaal beim alten Bahnhof
Initiative Walter Kappeler für nur noch 5 Gemeinderäte wird auch von der SVP abgelehnt (siehe auch 2013).

1986

Ruedi Ackeret wird Parteipräsident, 60.- Jahresbeitrag
Werner Gisel wird Gemeindepräsident, Heinrich Siber Gemeinderat
Die neue Gemeindeordnung stärkt die Verwaltung und schwächt die Wählenden – Bauamt / Baukommission Bassersdorf...

1987

Der Zuchtstierfonds (20‘000.-) wird aufgehoben

"Die Steuerkraft pro Einwohner ist in Bassersdorf ca. 30 % unter dem kantonalen Mittel. Investitionen sollten gleichmässig verteilt werden…"

125 Steuerprozente, davon 78 für die Schule

1988

80.- Jahresbeitrag, auf den Imbiss wird verzichtet!
Die SVP stimmt dem Projekt „Mösli-Süd mit der Möglichkeit, einen Mehrzwecksaal anzubauen, zu: wird später an der Urne deutlich verworfen.
Verkauf von Gemeindeland für 400.-/m2 an drei Chefbeamte
Alt-GP Alfred Weidmann tritt im Streit aus der Partei aus („... infame Machenschaften…“)

1989

Quartierpläne Grundhalden, Ufmatten, Chrüzacher, Steinacher, Waldacher etc.
Löwenkreuzung: „Die Kreiselvariante der CVP ist für grosse Lastwagen ungeeignet.“. 

Puurezmorge bei Otto und Silvia Fürst, Chlaushock in der Langentanne

1990

Slogan: „Mit Mut in die Zukunft – SVP
Werner Gisel bleibt GP, Peter Wegmann wird GR
Familienausflug mit Greifensee-Rundfahrt

1991

In Bassersdorf hat es bald 36 Asylbewerber – „das Fass ist nun voll, es muss gehandelt werden!“ (siehe auch 2016)
Die SBB zahlt 450‘000.- an Nürensdorf für das Gastrecht des FC Bassersdorf, damit der Aushub für den Tunnel Zürich-Winterthur auf der Acherwis deponiert werden kann. Dieses Dreiecksgeschäft wollte der GR Bassersdorf ohne die Gemeindeversammlung machen…
Puurezmorge im Landhause Baltenswil (über 100 Personen)

1992

Das 75-jährige Jubiläum wurde verpasst…
Die Schweiz lehnt den EWR-Beitritt ab: einzelne Austritte aus der SVP
Puure-Zvieri im Schopf von Heinrich Siber

1993

Puurezmorge bei Ueli und Hanni Brunner im Äntschberg (200 Personen)
Karin Müller Wettstein (26) gewinnt die GR-Ersatzwahl gegen die SP-Kandidatin.

1994

Rücktritt von GR Peter Wegmann
Urnenwahl: GR (7), Schulpflege (11), RPK (7), Ev.-ref. Kirchenpflege (9), Fürsorgebehörde (5), Vormundschaftsbehörde (4), Werkkomission (4), Gesundheitsbehörde (6), Steuerkommission (2+2), Gemeindeammann
Wahl durch GR: 20 Kommissionen, u.a. Finanzplanungskommission (6)!
Wahl durch GV: Wahlbüro (30)
121 % Steuerfuss, Puure-Zvieri im Schopf von Heinrich Siber

1995

Puurezmorge bei Familie Wettstein-Wüst in Baltenswil (Gewinn von 300.-)
Ein Komitee „Pro Gemeindesaal“ wird gegründet: Gemeindesaal mit Restaurant und Saal für 300 Personen auf dem Grundstück „Haus Hug“?

1996

Ruedi Ackeret wird Kantonsrat.
Geplante Revision Gemeindeordnung: Einheitsgemeinde, kein Gemeindeparlament, (un)selbständige Baukommission?
Orientierung der IG Gemeindesaal: Aufstocken Migros, alter Bahnhof, Opfikonerstrasse 16? Die Realisierung soll von privater Seite gefördert werden.

1997

14 Teilnehmer an der GV
Höhenfeuer aus Anlass des 80-jährigen Jubiläums der SVP Kanton Zürich
„Speckessen“ vor der Schmitte mit NR Hans Fehr, traditionelle SVP-Metzgete

1998

Peter Wegmann wird GP, Karin Müller Wettstein und Elsbeth Moser GR
SVP-Metzgete mit Militärausstellung in der Militärunterkunft
116 % Steuerfuss

1999

Karin Müller Wettstein wird Parteipräsidentin.
Keine SVP-Metzgete angesichts der sich stetig verändernden Essgewohnheiten…
diverse Parteiaustritte wegen dem SVP-Stil…
Politapéro mit NR Fehr zu den bilateralen Verträgen

2000

SVP-Waldanlass mit dem Förster und anschliessendem Raclette
Verkauf des Hauses Opfikonerstrasse 16 für 820‘000.- (Gemeindesaal ade…)
Strategietagung der SVP: die Einheitsgemeinde soll forciert werden.

2001

Luciano Honegger wird Parteipräsident, 90.- Jahresbeitrag. GP Peter Wegmann muss sein Amt frühzeitig niederlegen.
Karin Müller Wettstein verliert die GP-Ersatzwahl gegen Franz Zemp (FDP), Markus Grob wird GR, Steuerfuss 112 %
Internetauftritt der Gemeinde Bassersdorf

2002

In Bassersdorf werden Kinderkrippen eingeführt. Unzufriedenheit mit der FDP wegen den Wahlen
Luciano Honegger wird Schulpräsident.
Verkauf des EW Bassersdorf, umstrittenes Verkehrskonzept (mit Workshops…)
Wegen grossen künftigen Investitionen soll am Finanzmarkt Fremdkapital aufgenommen werden – angeregte Diskussion an der Parteiversammlung

2003

Differenzen zwischen dem Parteivorstand und den GR: hitzige Diskussion über Steuerfuss- und Verkehrspolitik…
Kauf der Sportanlage swissair (heute bxa) für gut 4 Mio. Defizitgarantie der Stimmbürger maximal 200‘000.- …

2004

Kandidat Thomas Bucher (Rücktritt GR Moser) verliert den Sitz an die parteilose Doris Meier. "Plakate von Doris Meier standen in SVP-Gärten…"

2005

120.- Jahresbeitrag, die Homepage der SVP könnte besser sein…
Zentrumsplanung: Verhandlungen mit der Migros
Traditioneller Sommernachtshöck in der Schmitte
Veranstaltung über Standortbestimmung der SVP: welche Politik?
„SVP Bassersdorf schlägt Wellen“: Initiative zur Verlegung der Badi in die bxa und viele Parteiaustritte, auch wegen der kantonalen SVP
SVP-Bezirksherbstfest in der bxa

2006

GR Mario Peverelli
Totalrevision Gemeindeordnung: Einheitsgemeinde und Abschaffung der Finanzplanungs-, Bau- und Werkkommission
Kritiker sagen einen Abbau an Mitsprache und Transparenz voraus.
Umgehen die Werterhaltungskonzepte im Hoch- und Tiefbau die Definition der Gebundenen Ausgaben und die Finanzkompetenzen des GR?

2007

Parteiversammlungen werden schlecht besucht.
175.- Jahresbeitrag wegen Wahljahr
70 Mitglieder
Sommernachtshöck in der Schmitte

2008

120.- Jahresbeitrag, 79 Mitglieder. Christian Pfaller wird wegen 3 Stimmen nicht GR!
Besichtigung der Dübendorfer AG

2009

Abwahl BR Blocher, viele Parteieintritte: 87 Mitglieder. Gestaltung des Dorfplatzes?
99 Steuerprozente

2010

GR Mario Peverelli und GR Christian Pfaller
Tendenz bei GR-Wahlen: 1. Parteilose, 2. FDP und 3. SVP
Besuch bei NR Toni Brunner im Haus zur Freiheit
Schulhausthemen beschäftigen: Neubau, Poolräume, Kindergarten
Strategietagung mit Erarbeitung der SVP-Themen für die Zukunft

2011

Zentrumsplanung Bassersdorf ist in vollem Gange. 78 Mitglieder

2012

Nur 11 Parteimitglieder kommen an die GV.
Mit 60 % Ja unterstützt der Souverän ein neues Schulhaus und keine Poolräume.
Öffentliche Veranstaltung der SVP im Feld zum Richtplan (Brüttenertunnel, Glatttalautobahn, Hochhäuser bei der Glatttalbahn)

2013

Dieter Scheuermeier wird Parteipräsident. 73 Mitglieder
Valet-Parking im Dorf sorgt für Aufregung.
Einzelinitiative Zemp für 5 Gemeinderäte wird mit 72 % Nein abgelehnt: zum dritten Mal nach 1985 (Kappeler) und 2009 (Kellenberger).

2014

Nach 25 Jahren tritt Karin Müller Wettstein aus dem Vorstand zurück. GR Mario Peverelli wird abgewählt, Christian Pfaller vertritt als einziger Vertreter die SVP im Gemeinderat. Die FDP hat 4 der 7 GR-Sitze… nachdem die als parteilose gewählte Doris Meier übergetreten ist.
Georg Fallegger wird RPK-Präsident.
Bei 104 % bleibt der Steuerfuss, trotz hohen anstehenden Investitionen. Schulhaus Chrüzacher wird klar angenommen.

2015

109 % Steuerfuss
Lohnerhöhung für die Bassersdorfer Politiker
Grosse Flüchtlingskrise in Europa, viele Asylanten werden nach Bassersdorf kommen.
Einweihung des neuen Dorfplatzes zwischen den beiden Grossverteilern.
Der Gemeinderat definiert die Entwicklungsstrategie 2030

2016

26 von 69 Mitgliedern an der GV, 120.- Jahresbeitrag
Bassersdorf muss 80 Asylsuchende aufnehmen (siehe auch 1991).
Gelungener Sommerhöck im Alten Schützenhaus mit den Nachbarsektionen. Ortsbusinitiative wird mit 68 % Nein abgelehnt.

2017

28. März 2017: GV im Löwen zum 100 Jahre-Jubiläum. 66 Mitglieder. Karin Müller Wettstein wird Statthalterin des Bezirks Bülach.
Puurezmorge bei Familie Beat und Sabrina Joost-Dal Pont

2018

2018: Gemeindewahlen – Frust / Einzelinitiative - Lust

Trotz professioneller Unterstützung durch die cdg, einem pfiffigen Slogan («jung – dynamisch – bürgernah»), verschiedenen aktuellen Wahlveranstaltungen (Kläranlage, «Wachstum-Verdichtung-Verkehr» etc.) und einem guten finanziellen Polster sind wir mit unseren Kandidaten viermal gescheitert. Nicht gewählt wurden Fabian Moser und Jeffrey Ferpozzi für den Gemeinderat und Andreas Koller und Dieter Scheuermeier für die RPK! Der bisherige Gemeinderat Christian Pfaller erreichte Rang 5. Die bisherige Schulpflegerin Barbara Dorantani und Gary Roth in der Sozialbehörde mussten sich mit dem letzten Rang begnügen. Beide wurden gar von den neuen Kandidaten der SP überholt. Die SVP Bassersdorf hat nur noch drei Behördenmitglieder, 2014 waren es noch sechs, 2010 gar acht.
Was lief schief? War es die ungenügende Mobilmachung der eigenen Wähler (28% Stimmbeteiligung!), der Verzicht auf weitere Inserate und Plakate für die RPK oder das generell schlechte Abschneiden der SVP kantonsweit? Auch um diese Fragen beantworten zu können, organisieren wir im Herbst nach acht Jahren wiederum eine Strategietagung. Wie soll die SVP Bassersdorf künftig politisieren? Welche Themen sind für unsere Bevölkerung aktuell? Wo setzen wir unsere Schwerpunkte? Ich rufe alle Parteimitglieder auf, aktiv mitzuarbeiten.

Das Jahr 2018 «schüttelte» aber auch den amtierenden Gemeinderat arg durch. Dreimal befahl der Souverän mit grosser Deutlichkeit einen anderen Weg: 
  1. Das Altersheim Breiti wird nicht aus der Gemeindeverwaltung herausgelöst (66% Nein an der Urne).
  2. Die Initiative Olav Brunner («Keine Änderung der Parkplatzanordnung auf dem Postplatz) wird mit geschätzten 90 Prozent (!) der Stimmen der Gemeindeversammlung angenommen.
  3. «Unsere Initiative» von Fabian Moser wird bei der Frage A (keine Hochhäuser) mit 289 JA:136 NEIN und bei der Frage B (keine Einzonung Bahnhof Süd) mit 294 JA:127 NEIN angenommen. Der JA – Anteil von fast 70% ist grandios!

Von der politischen Linken wurde wieder einmal die Frage nach einem Gemeindeparlament gestellt. Die SVP sprach sich nach engagierter Diskussion klar dagegen aus. Uns interessiert viel mehr ein aktiver Miteinbezug bei der Planungskommission BZO und der zu erneuernden Gemeindeordnung.

Zusammen mit dem von den lokalen Parteien FDP und SP lancierten Basiblog startet auch die SVP ins digitale Zeitalter. Ich bin gespannt, ob der Basiblog den politischen Parteien mehr Aufmerksamkeit bringen wird und einen Beitrag gegen das Aufkommen der Parteilosen (IG Basi …) leisten kann. Vielleicht können dadurch auch jüngere Leute aktiviert werden? 


2018 gingen auch verschiedene kameradschaftliche Anlässe über die Bühne


  • Traditioneller Boccia-Wettkampf gegen die SVP Nürensdorf
  • Sommerfest mit der SVP Kloten
  • Grosse Mithilfe am kantonalen SVP-Schiessen auf dem Schiessstand Bettensee in Kloten
  • Gelungenes Herbstfest bei der SVP Eglisau mit dem tradtionellen Lotto und der Vorstellung der KR Kandidaten für die SVP Liste1 Bezirk Bülach
  • Zum zweiten Mal Teilnahme am beliebten Bassersdorfer Chlausmärt mit Öpfelchüechli und Glühwein

IMG_20180930_115328jpg
Die SVP Schützen während der Grussadresse von Albert Röst, Präsident der SVP Schweiz.


Einen grossen Dank spreche ich dem Vorstand aus, der sich zu vier Sitzungen traf und die vielen Themen, die eine politische Partei betreffen, vorbereitete. Herzlichen Dank auch allen Parteimitgliedern, die uns nicht nur finanziell sondern auch emotional unterstützen! Ohne engagierte Mitglieder lebt keine Partei! Wir setzen uns
in Bassersdorf weiterhin für gesunde Gemeindefinanzen, ein intaktes Dorfleben und die Förderung der Eigenverantwortung ein – oder für die Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit der Schweiz!


Bassersdorf, im März 2019
Dieter Scheuermeier